Knoebel, Imi

1940

Imi Knoebel, geboren 1940, lebt und arbeitet in Düsseldorf. Nach vorbereitenden Studien im Sinne des Bauhaus-Vorkurses an der Werkkunstschule Darmstadt lernte er seit 1964 an die Kunstakademie Düsseldorf, wo er zusammen mit Jörg Immendorff die Klasse von Joseph Beuys besuchte. Seit dieser Zeit prägte ihn vor allem das Werk von Kasimir Malewitsch und dessen Idee der offensiven Gegenstandslosigkeit. Im Zentrum seines Schaffens steht heute das Zusammenspiel und die autonome Wirkung von Farbe, Form, Trägergrund und Situation des Raumes, wobei Assemblagen aus vorgefundenen Alltagsstücken das vielschichtige, mit intermedialen Bezügen und seriellen Verfahrensweisen operierende Werk ergänzen. Neben großen musealen Einzelausstellungen, u.a. 1975 in Düsseldorf, 1983 in Winterthur und Bonn und 1992 und 2003 in Hamburg, zeigten immer wieder auch wichtige Gruppenausstellungen wie die documenta 5, 6, 7 und 8 seine Arbeiten. 1996 fand im Haus der Kunst, München, eine große Retrospektive seines Werkes statt.

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